Wie entstehen Allergien? Warum wird aus der Polle ein Feind?

Bei Allergien handelt es sich um eine überschießende Reaktion unseres Immunsystems. Das Immunsystem soll den Körper vor körperfremden Substanzen schützen. Es handelt sich hier um Fremdeiweiße wie Viren, Bakterien und deren Ausscheidungsprodukten und Zerfallsstoffen und andere Giftstoffe (z.B. Bienengift). Bei Allergikern reagiert das Immunsystem mit einer übersteigerten Immunantwort auch auf Stoffe, die für den Organismus keine Gefahr darstellen, wie z.B. Pollen, Hausstaub oder Nahrungsmittel. Dies ist zum Teil genetisch (erblich) bedingt und zum Teil handelt es sich hier um eine erworbene Störung.

Symptome können sein:

  • Niesreiz
  • Laufende Nase
  • Kitzel – oder Reizhusten, bis hin zum allergischen Asthma
  • Durchfälle, Übelkeit
  • Schwellungen, Rötungen und Juckreiz von Haut – und Schleimhäuten
  • Hauterscheinungen wie Ekzeme, Urtikaria, entzündliche Hauterkrankungen
  • In der westlichen Medizin gibt es keine kausale Therapie bei Allergien.

Warum das Immunsystem so reagiert ist noch nicht ausreichend geklärt. Daher liegen die Therapieansätze aus Sicht der westlichen Medizin in der symptomatischen Behandlung der Beschwerden. Aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin werden allergische Reaktionen/Allergien durch energetische Störungen in der Leber und in der Lunge verursacht. Somit ist eine ursächliche Behandlung möglich.

Die Behandlung

Allen Behandlungen geht ein ausführliches Erstgespräch voraus. Bei saisonal bedingten Allergien sollte die Behandlung schon in der beschwerdefreien Zeit beginnen, um den Krankheitsausbruch schon im Vorfeld zu verhindern. Es ist jedoch auch möglich begleitend während der Beschwerden zu behandeln.

 

Allergien behandeln mit Akupunktur

Mit der Akupunktur werden die energetischen Störungen in der Leber und der Lunge ausgeglichen und gleichzeitig die bestehenden Symptome behandelt. In manchen Fällen werden die Akupunkturpunkte noch zusätzlich mit homöopathischen Mittel unterspritzt. Dies verstärkt die Wirkung der Akupunktur.

Allergien behandeln mit Homöopathie

In der homöopathischen Behandlung ist das Erstgespräch die Basis für die Behandlung. Eine genaue Symptombeschreibung, Auslöser und Modalitäten bestimmen die Wahl des Mittels. Nach dem Prinzip „Ähnliches heilt Ähnliches“ wird ein homöopathisches Mittel ausgewählt, welches in der Mittelprüfung ähnliche Symptome hervorruft.

Beide Therapien – Akupunktur und Homöopathie – ergänzen sich gut und können in Kombination angewendet werden. Es ist auch möglich, dass in der Behandlungen von Allergien und Hautkrankheiten der Darm mit behandelt werden muss. Dies gilt insbesondere bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Hauterkrankungen.

Welche Therapie für Ihre Beschwerden am ehesten in Frage kommt, kann ich erst nach einem Erstgespräch beantworten.

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Kontakt

Die Immunantwort

Die Immunantwort ist einer festgelegten Reaktion des Immunsystems (weiße Blutzellen). Durch den Kontakt mit einem Fremdeiweiß (Antigen) werden im Körper verschiedene Reaktionen ausgelöst. Unser Immunsystem wird aktiviert. Bestimmte Zellen der weißen Blutkörperchen (Mastzellen) nehmen Kontakt mit dem Antigen auf und markieren diesen. Dadurch werden die sogenannten T-Lymphozyten aktiviert, die einen Botenstoff freisetzten. Angelockt von dem Botenstoff werden nun die B-Lymphozyten aktiviert und produzieren nun spezifische Antikörper für diesen Fremdstoff. Die Antikörper haften sich an die Mastzellen an damit diese bei einem erneuten Kontakt den Antigen sofort erkennen und neue Antikörper ausgeschüttet werden können. Gleichzeitig schüttet die Mastzelle ein Gewebshormon – Histamin – aus, das zu einer akuten Entzündungsreaktion führt und die typischen Symptome verursacht.

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